Konzeption Kindertagesstätte Ockershausen

13 2.2 Religionspädagogik Als evangelische Kindertagesstätte ist Religion ein fester Bestandteil unserer pädagogischen Arbeit. Die religionspädagogische Arbeit basiert auf der Vermittlung von christlichen Werten und Normen. Unsere Kinder erfahren in allen Tätigkeiten Liebe und Wertschätzung und können dadurch gegenseitiges Vertrauen aufbauen. Uns ist es wichtig, dass in der Gemeinschaft jedes Kind so angenommen wird, wie es ist. Durch unsere wöchentliche biblische Erzählzeit, die in Kooperation mit unserem Pfarrer stattfindet, wird die christliche Haltung und das dazugehörige Menschenbild vermittelt. Neben dem wöchentlichen Angebot ist die Religion stetige Begleiterin unseres Alltags. Dies findet in Form von täglichen Tisch- und Schlafgebeten, Vorbereitung von christlichen Festen und Gesprächen in den Morgenkreisen statt. Hierbei erlernen die Kinder religiöse Lieder, die Bedeutung der verschiedenen Feste, Rituale und Bräuche. Durch die enge Zusammenarbeit mit der Matthäusgemeinde ermöglichen wir den Kindern, die Kirche und ihre Abläufe kennenzulernen. Um die Feste innerhalb der Familie zu etablieren, werden Kinder und Erziehungsberechtigte in die Vorbereitung und Durchführung der Feste und Gottesdienste einbezogen (z.B. Gründung eines Elternchores, Kinderchor, Krippenspiel usw.). 2.3 Partizipation Für uns ist die Beteiligung, Mitwirkung und Mitbestimmung der Kinder und ihrer Bildungsprozesse im Kindergartenalltag von großer Bedeutung. Es wird auf eine aktive Mitsprache und Mitbestimmung des einzelnen Kindes geachtet, die ihm hilft, selbstständige und soziale Erfahrungen zu sammeln. Wir achten darauf, dass das Kind reale Handlungsräume sowie Mitgestaltungseinflüsse erfährt. Uns ist es wichtig, dass jedes Kind in seiner Einzigartigkeit, mit seinen Meinungen, Vorschlägen und Wünschen gehört und ernst genommen wird. Während des freien Frühstücks haben die Kinder die Möglichkeit, jeden Tag selbstständig zu entscheiden, wann und mit wem sie frühstücken möchten. Der Morgenkreis und der Stammgruppentag werden von den Kindern mitgestaltet. An drei Tagen in der Woche wählen sich die Kinder nach ihren Interessen und Wünschen in die Funktionsräume ein. Sie haben zudem die Möglichkeit, selbst darüber zu entscheiden, mit wem sie im Laufe des Kita-Alltags spielen möchten. Relevante Regeln und Entscheidungen in der Kita werden mit den Kindern gemeinsam besprochen, überprüft und, wenn erforderlich, verändert oder aufgelöst. Anhand eines

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