Konzeption Kindertagesstätte Am Ortenberg

11 o singen o vorlesen o Geschichten hören, Texte erfassen und wiedergeben o Sing- und Kreisspiele spielen o mit Sprache experimentieren o reimen o Verse lernen o hören, lauschen Partizipation „Die Aufgabe der Umgebung ist nicht, das Kind zu formen, sondern ihm zu erlauben, sich zu offenbaren.“ (Maria Montessori) In Deutschland gilt seit 1998 die UN-Kinderrechtskonvention, in der unter anderem das Recht auf Berücksichtigung des Kinderwillens und ein Diskriminierungsverbot geregelt sind. Daraus ergibt sich für die Kinder ein Recht auf Partizipation. Für uns heißt das, dass die Kinder erleben, dass sie ihren Lebensalltag bewusst und gezielt gestalten können, soweit dies mit ihrem eigenen Wohl, und dem der anderen vereinbar ist. Sie erfahren, dass ihre Meinungen, Ideen und Beschwerden wichtig sind und sie gehört und auf sie reagiert wird. Wir sind sensibel für die Botschaften der Kinder und achten auch auf deren nonverbale Kommunikation. Bei nicht verhandelbaren Regeln und Entscheidungen, die aus Sicherheits-, Organisations-, oder finanziellen Gründen getroffen werden, machen wir den Kindern die Hintergründe verständlich. Inklusion Wir erleben in unserer Kita jeden Tag die großartige Vielfalt, die jedes Kind, jedes Elternteil und jede Fachkraft mitbringt. Uns begegnen einzigartige Menschen, aus unterschiedlichen Familien, mit individuellen Ideen, aus vielen Kulturen, mit unterschiedlichen Sprachen, die in unserer Kita zu hören und zu sehen sind. Deshalb ist es in unserer Kita normal, verschieden zu sein. Es ist uns wichtig, alle Kinder und Eltern willkommen zu heißen. Darin sind Kinder mit besonderem Unterstützungsbedarf aufgrund von (drohender) Behinderung und Entwicklungsbeeinträchtigungen eingeschlossen. Die Begegnung mit Offenheit, Wertschätzung und Respekt, ist Grundlage unseres Miteinanders. Wir sehen die Vielfalt als Bereicherung, wecken Interesse an Gemeinsamkeiten und Unterschieden, indem wir Möglichkeiten zur Begegnung schaffen. In Gesprächen mit Eltern und Kindern zeigen wir Interesse an der Biografie und dem Leben der Familien und regen die Kinder dazu an, sich mit Aufgeschlossenheit zu begegnen. Mit Herausforderungen im Umgang mit Vielfalt, gehen wir lösungsorientiert um, indem wir Potentiale und Ressourcen nutzen. Auch gehen wir sensibel mit dem Thema Geschlechtsidentität um. Kinder entwickeln diese durch Erfahrungen, die sie in ihrer Familie, in der Kita und in der Gesellschaft machen. Uns ist offener Umgang wichtig, der keine vorgefertigten und stereotypen Erwartungen transportiert und alle

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