Konzeption zur „Hundgestützten Pädagogik“

12 Evangelische Kindertagesstätte l Emil-von-Behring-Str.55 l 35041 Marburg, 2023 4.2. Ziele der Einsätze des Hundes Verschiedene Studien im Rahmen der Tiergestützten Pädagogik haben bewiesen, dass ein Hund ein idealer Co-Pädagoge in der Kita sein kann. In der aktiven und passiven Arbeit mit dem Hund werden alle im Hessischen Bildungs- und Erziehungsplan genannten Entwicklungsbereiche gefördert. Resilienz, also die Fähigkeit des Kindes, seine personalen und sozialen Kompetenzen erfolgreich zu nutzen, wird durch die neuen Herausforderungen im Umgang mit dem Hund gestärkt (vgl. BEP, 2019). Durch den Einsatz des Hundes werden Entwicklungsfortschritte nicht nur begünstigt, sondern auch beschleunigt. 4.2.1. Förderung der Lernmotivation und Kognition Die Anwesenheit von Hunden schafft ein positives Raumklima ➢ Senkung von Stress und Anspannung ➢ Schaffung eines Vertrauensgefühls → der Hund löst positive Gefühle aus, die auf den dazugehörenden Menschen/Pädagogen übertragen werden ➢ Die Anwesenheit des Hundes spricht die Gefühle der Kinder an, wodurch schnelleres und nachhaltigeres Lernen ermöglicht wird ➢ Die Aussicht auf eine Interaktion mit dem Hund erhöht die Lernmotivation, die Konzentration und Merkfähigkeit ➢ Die Aufmerksamkeitsspanne erhöht sich → der Hund im Raum hat automatisch immer die Aufmerksamkeit des Kindes ➢ Numerische Grundlagen bilden sich durch spielerischen Umgang mit Zahlen und Mengen, Farben und Formen, z.B. eine bestimmte Anzahl Leckerli verstecken oder eine Fährte damit legen, sie Gefäßen oder Bildern zuordnen; Simultanerfassung wird z.B. durch Würfelspiele mit dem Hund gefördert ➢ Durch die Anwesenheit des Hundes fühlen die Kinder den Focus nicht auf sich 4.2.2. Förderung der Kommunikation und Sprache Der Hund ➢ Bietet Gesprächsanlässe → Kinder berichten von bisherigen Erfahrungen, erzählen anderen von Erlebnissen in der Floki-Zeit oder spielen es

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