5 Evangelische Kindertagesstätte l Emil-von-Behring-Str.55 l 35041 Marburg, 2023 Menschen immer häufiger als Co-Pädagoge im pädagogischen Kontext in Kindertageseinrichtung eingesetzt. Hunde sind in ihrem Verhalten sehr klar und eindeutig, ihre Körpersprache ist gut lesbar und sie verstellen sich nicht. Das Verhalten des Hundes gibt dem Menschen immer eine ehrliche und direkte Rückmeldung über sein eigenes Verhalten. Durch seine bedingungslose Akzeptanz, ungeachtet der kognitiven Fähigkeiten, körperlicher Beeinträchtigungen und des sozialen Status seines Gegenübers, kann der Hund in der TGP sehr gewinnbringend besonders im Rahmen der Integration/Inklusion eingesetzt werden. Nach Beetz (vgl. A. Beetz, 2019) unterscheidet man zwischen drei Einsatzarten eines Schulhundes, die aber auf den Einsatz von Pädagogikbegleithunden in Kindertagesstätten übertragbar sind: ➢ Präsenz-Kontakt: Der Hund ist im Raum anwesend, der Kontakt zu ihm ist möglich, wird aber nicht gezielt herbeigeführt. In der Kindertagesstätte findet dies z.B. bei Elternabenden, Gesprächen mit Eltern od. Mitarbeitern oder im Einzelsetting mit Kind statt. ➢ Aktive Beteiligung: Dabei wird der Hund aktiv in thematisches Arbeiten mit den Kindern eingebunden, indem er z.B. Aufgaben würfelt oder benötigte Materialien apportiert. In der Kita wird diese Methode in Kleingruppensettings angewendet. ➢ Direkte Arbeit mit dem Hund: Bei dieser Methode steht der direkte und intensive Kontakt mit dem Hund im Vordergrund. In der Kita nutzt man diese Methode im Einzel- oder Kleingruppensetting z.B. in der Kommandoarbeit oder einem Spaziergang mit „Hilfsleine“.
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