Konzeption - Evangelisches Kindertagesstätte Stadtwald

und bei einem nein, sind die Kinder dazu verpflichtet dies umgehend zu unterbinden. Sind andere Kinder beteiligt, dürfen diese nur beobachten und das andere Kind nicht anfassen. Der Genital- und Analbereich eines anderen Kindes ist tabu. Des Weiteren muss mit den Kindern besprochen werden, dass keine spitzen oder andere Gegenstände mit in die Kuschelecken genommen werden dürfen, an denen man sich verletzen könnte. Wenn es zu einem Vorfall kommt, dass etwas gegen den Willen eines Kindes gemacht wurde, oder ähnliches, wird dies umgehend mit den Eltern des betroffenen Kindes besprochen. So ähnlich ist es auch beim Küssen. Möchte ein Kind ein anderes Kind küssen, so geht das nur mit Einstimmung. Willigt das Kind ein, darf es auf die Wange oder die Hand geküsst werden, nicht auf den Mund. Die Fachkräfte sind ausgeschlossen und dürfen nicht geküsst werden, sowie sie auch keine Kinder küssen dürfen. Die Kinder dürfen sich im Rollenspielraum interessengedeckt verkleiden. Die Spielzeuge dürfen von allen Kindern benutzt werden. Bei den sogenannten Doktorspielen dürfen die Kinder sich gegenseitig untersuchen. Dazu zählen: Ohren, Haare, Füße, Hände oder der Bauch. Die Kinder müssen jedoch angezogen bleiben und dürfen keine Gegenstände in jegliche Körperöffnungen stecken. In unserer Kita gibt es geschlechtergemischte Toiletten. Weshalb es erlaubt ist, gemeinsam in das Bad zu gehen. In gewissen Situationen dürfen die Kinder zusammen in eine Kabine. Hier gilt, dass beide Kinder einverstanden sein müssen. Zu diesen Situationen gehören Hilfestellungen durch ältere Kinder. Kuscheleinheiten dürfen stattfinden, wenn alle damit einverstanden sind. Wenn die Kinder im Spiel aufeinander liegen, müssen beide Kinder damit einverstanden sein. Genauso auch, wenn die Kinder sich auf den Schoß eines anderen Kindes sitzen wollen. Es benötigt die Zustimmung des Kindes. Benennung der Körperteile Körperteile sollen beim Namen genannt werden: Penis, Hoden, Scheide, Brüste, dazu zählt auch der Popo und der Mittelfinger. Selbstbefriedigung Selbstbefriedigung ist ein Grundbedürfnis und sollte nicht unterbunden werden. Wenn die Entwicklung und die Gesundheit des Kindes durch sein Verhalten gefährdet wird, ist es notwendig einzugreifen und das Geschehen zu unterbinden. In dem Fall werden die Eltern informiert und im Anschluss sollte ein Kinderarzt aufgesucht werden. Außerdem können

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