Konzeption - Evangelisches Familienzentrum Hansenhaus

- 42 - Übergänge: Elternhaus - Krippe - Kita - Schule Die sanfte Bewältigung des Übergangs von einer vertrauten in eine neue Lebensumwelt stellt hohe Anforderungen an alle Beteiligten. Grundlegend wichtig sind die gute Kooperation mit den vorausgehenden bzw. weiterführenden Institutionen sowie die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den Eltern. Erst der konstruktive Austausch aller Beteiligten ermöglicht es, den Prozess der Eingewöhnung einfühlsam und auf das einzelne Kind bezogen zu gestalten und sich gegenseitig zu unterstützen. Ein Übergang ist dann gelungen, wenn das Kind sich in seiner neuen Umgebung wohlfühlt, sich mit seiner neuen Rolle identifiziert und die jeweiligen Bildungsangebote gut für sich nutzt. Das Leben ist von Übergängen geprägt. Es gehört zu den Herausforderungen des Alltags, sich immer wieder von vertrauten Situationen zu verabschieden und auf neue einzulassen. Mit positiv erlebten Übergängen erwerben Kinder auch für die Zukunft grundlegende Kompetenzen für die Bewältigung von neuen Situationen und Umbrüchen. Eingewöhnung Mit dem Eintritt in eine Kindertageseinrichtung beginnt für Kinder und Eltern ein neuer Lebensabschnitt. Die Loslösung aus dem Elternhaus – aber auch das Entlassen des Kindes in die Selbstständigkeit – fällt Kindern als auch Erwachsenen unterschiedlich schwer. Die Dauer der Eingewöhnung variiert je nach Alter, Persönlichkeit und Entwicklungsstand des Kindes und wird daher in Absprache von Eltern und Erzieherinnen individuell gestaltet. Hierbei profitieren die pädagogischen Fachkräfte von der Einschätzung der Eltern. In der Krippe kann die Eingewöhnungszeit zwischen vier bis acht Wochen dauern. Im Vorfeld der Eingewöhnung besprechen die zuständigen pädagogischen Fachkräfte in einem ausführlichen Aufnahmegespräch die bisherige Entwicklung des Kindes mit den Eltern. Die Eingewöhnung der Krippenkinder erfolgt in Anlehnung an das Berliner Modell und wird individuell an das Kind angepasst.

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