Konzeption - Evangelisches Kindertagesstätte Stadtwald

zunehmend eigenständig und in Kooperation mit anderen Kindern auch komplexere Aufgaben zu übernehmen und durchzuführen. Dies betrifft zum Beispiel die Gestaltung des Morgenkreises und andere Aktivitäten. Mit fortschreitender Entwicklung übernehmen die älteren Kinder gerne Verantwortlichkeiten und herausgehobene Rollen in der Gruppe. Dies geschieht zum Beispiel beim Einbeziehen der Kinder in organisatorische Prozesse und Übernahme von hauswirtschaftlichen Aufgaben, sowie Ausübung des Beschwerdemanagements usw. Die Kinder lernen, die Verantwortung für sich und andere zu übernehmen, für andere Vorbild zu sein und sich zuständig für eigene Belange und die der Gemeinschaft zu fühlen. Die eigenen Interessen mit den Interessen der anderen in Einklang zu bringen, fördert die Entwicklung der demokratischen Kompetenzen. Demokratisches Handeln erlernen die Kinder spielerisch im Kindergartenalltag. Sie lernen, die eigenen Sichtweisen zu äußern und zu vertreten. Dabei nehmen sie die Sichtweisen anderer wahr und respektieren diese. Jeder wird gehört und jede Stimme zählt. Die Kinder setzen sich mit zwischenmenschlichen Konflikten, fairen Auseinandersetzungen, Strukturen von Mehrheitsentscheidungen, die zu einer Lösung führen, auseinander. Dabei erlernen die Kinder die wichtigsten Regeln der Kommunikation: einander zuhören, ausreden lassen und wertschätzender Umgang miteinander. Die pädagogischen Fachkräfte begleiten dabei und geben nötige Unterstützung. Die Erzieher/innen passen die entsprechenden Angebote im Alltag an und gestalten die Lernumgebung so, dass die Kinder verschiedene Wahlmöglichkeiten haben. Die pädagogischen Fachkräfte reflektieren regelmäßig, inwieweit Partizipation am Bildungsort gelebt wird und in welchen Bereichen die Beteiligungsmöglichkeiten noch ausgebaut werden können. Durch kontinuierliches Beobachten, Dokumentieren und Reflektieren leisten Fachkräfte einen großen Beitrag zur Verbesserung kindlicher Lebensräume. „Die Aufgabe der Umgebung ist es nicht, das Kind zu formen, sondern ihm zu erlauben, sich zu offenbaren“ Maria Montessori

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