- 25 - Spiel Kinder lernen spielend Das Spiel ist für Kinder die wichtigste und elementarste Form des Lernens. Spielen stärkt die Basiskompetenzen Im Spiel erfahren Kinder etwas über sich und ihre Umwelt, entwickeln ihre geistigen und körperlichen Fähigkeiten und stärken ihre sozialen Kompetenzen in der Auseinandersetzung mit anderen Spielgefährten. Sie lernen, mit anderen zu teilen, aufeinander zuzugehen, sich durchzusetzen und Rücksicht zu nehmen. Sie wagen sich an Neues heran und lernen Misserfolge auszuhalten. Im Spiel erschließt sich Kindern die Bedeutung von Regeln in der Gemeinschaft. Kinder schlüpfen im Spiel in andere soziale Rollen und setzen sich mit ihnen auseinander. Das hilft den Kindern, die Gefühle anderer einzuordnen und zu verstehen. Als Vater, Mutter und Kind spielen und verarbeiten Kinder alltägliche Situationen. Im freien Spiel bestimmen die Kinder selber Spielpartner, Ort, Material, Inhalt, Verlauf und Dauer des Spiels. Sie lernen, das Spielgeschehen zu planen, Eigeninitiative zu entwickeln und Entscheidungen zu treffen. Spielen bildet Im Spiel eignen sich die Kinder die Grundlagen für alle relevanten Bildungsbereiche an. Kreativität und Fantasie werden angeregt und im Spiel umgesetzt: Gegenstände erhalten neue Funktionen - ein Stuhl wird zum Bus, ein Tisch zu einem Haus, einer Höhle, die Regeln eines Spiels werden neu erfunden... Indem sie experimentieren, in der Bauecke konstruieren, spielend mit Zahlen und Mengen umgehen, rückwärts (minus) und vorwärts (plus) laufen, erschließen sie sich wie von selbst mathematische Grundlagen. Im Spiel mit der Murmelbahn lernen die Kinder physikalische Zusammenhänge kennen und setzen sich mit Geschwindigkeit und Schwerkraft auseinander. Spielend üben sich Kinder in verbaler und nonverbaler Kommunikation und erweitern ihren Wortschatz. Bewegungsspiele bringen die Kinder nicht nur körperlich, sondern auch geistig in Bewegung und wirken sich positiv auf die sprachliche Entwicklung aus.
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