30 greifen helfend ein, wenn es nötig sein sollte. Sie lernen sich aufeinander einzulassen und sich so anzunehmen, wie sie sind. Der vorurteilsfreie Umgang miteinander fördert die gegenseitige Achtung und die Stärkung der sozialen Kompetenz. Unsere zweistöckige Einrichtung ist so gestaltet, dass es allen Menschen ermöglicht wird, die gesamte Einrichtung uneingeschränkt zu nutzen. So steht Menschen mit Gehbehinderung beispielsweise ein Fahrstuhl zur Verfügung. Durch die enge Vernetzung zwischen Erziehungsberechtigten, Kindergarten und Therapeut*innen wird eine intensive Zusammenarbeit gewährleistet. 4.6 Eingewöhnung „Große Dinge beginnen oft klitzeklein.“ (unbekannt) Die Eingewöhnung in die Kindertagesstätte ist für die Familie ein sowohl aufregender als auch spannender Schritt in eine neue Lebenswelt. Uns ist es wichtig, die unterschiedlichen Lebenssituationen der Familien anzuerkennen, wertzuschätzen und gemeinsam mit den Erziehungsberechtigten den Übergang für das Kind entsprechend zu gestalten. Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Erziehungsberechtigten ist somit ein wichtiger Baustein, um eine gelungene Eingewöhnung zu ermöglichen. Gemeinsam begeben wir uns mit den Erziehungsberechtigten und Kindern auf diesen neuen Weg. Wir legen Wert darauf, jedes Kind so anzunehmen, wie es ist, und ihm freundlich und zugewandt zu begegnen; dem Kind gegenüber empathisch zu sein, indem man sich in das Kind einfühlt, seine Gefühle versteht, nachvollzieht und darauf eingeht. Während der gesamten Kindergartenzeit, aber im Besonderen während der Eingewöhnung, ist es uns wichtig, eine respektvolle und wertschätzende Kommunikation mit allen Beteiligten zu führen. Die Eingewöhnungszeit orientiert sich an den Bedürfnissen des Kindes und den Absprachen zwischen Erzieher*innen und Erziehungsberechtigten. Die Phase der Eingewöhnung wird von uns mit den Erziehungsberechtigten im Erstgespräch individuell gestaltet. Dieses Erstgespräch führen die Bezugserzieher*innen mit den Erziehungsberechtigten in der Kita. Es werden gegenseitige Erwartungen, Befürchtungen und Wünsche besprochen und offene Fragen zur Eingewöhnung geklärt. Dieses Gespräch dient dem gegenseitigen Kennenlernen und dem Informationsaustausch bezüglich der Bedürfnisse und Vorlieben des Kindes. Für die die Erziehungsberechtigten der neuen Kinder wird eine „Handreichung zur
RkJQdWJsaXNoZXIy MzM4NjI=